Mit den Credita News erfahren Sie jeden Monat alles Wissenswerte rund um die Themen Prävention und Inkasso und erhalten Tipps und Tricks von unseren Inkassoexperten, die Ihnen im Alltag weiterhelfen.
Dies gilt nicht nur im Urlaub, sondern auch im Geschäftsleben. Wenn Sie im Urlaub einen Mangel rügen und bezüglich der Beseitigung ein «mañana» ernten, dann wissen Sie, dass Sie nicht morgen mit der Erledigung rechnen müssen. Im Geschäftsleben sieht es anders aus. Mit einem einfachen «mañana» werden Sie sich kaum zufrieden geben.
Immer mehr Unternehmen kämpfen mit Liquiditätsproblemen. Dies zeigt die neuste Studie unserer Schwestergesellschaft D&B. Im dritten Quartal 2009 zahlten die Firmen ihre Rechnungen im Schnitt 19,5 Tage zu spät. Damit hat sich die Zahlungsmoral innerhalb eines Jahres um mehr als 10 Tage verschlechtert.
Eine aktuelle Untersuchung des Kredit- und Inkassospezialisten Credita zeigt, dass fast 80 Prozent aller Debitorenverluste von Stammkunden stammen. Nicht die Neukunden sind die grosse Verlustfalle in die viele Unternehmen tappen. Doch warum ist das so und wie können Sie sich davor schützen?
An der Pleitefront zeichnet sich eine zaghafte Erholung ab. Dies zeigen die Firmenkonkurszahlen der vergangenen zwei Monate. Im Oktober meldeten noch 451 Firmen Konkurs, 8,7% mehr als im Vorjahr. Im September fiel der Anstieg mit einem Plus von 6,4% gar noch tiefer aus. Einen derart geringen Anstieg in zwei aufeinander folgenden Monaten gab es letztmals im Sommer 2008 – kurz bevor die Krise auch die Schweizer Wirtschaft erreichte. Trotz rückläufigem Konkurswachstum warnen die Experten von D&B vor einer verfrühten Euphorie.
Immer mehr Firmen sind finanziell ausgebrannt und für den Pleitegeier ein gefundenes Fressen. Im ersten Halbjahr meldeten 2455 Firmen Konkurs an. Das sind 32 Prozent mehr als im Vorjahr und zugleich ein neuer Negativrekord. Denn so viele Firmenpleiten gab es seit Erfassung der Konkurszahlen noch nie.
Pünktliche Zahler werden immer rarer. Im April dieses Jahres erreichte der Zahlungsverzug mit 20,1 Tagen einen neuen Tiefpunkt. Seitdem die Wirtschaftsauskunftei D&B die Statistik erfasst, zahlten die Firmen ihre Rechnungen noch nie so unpünktlich wie heute. Innerhalb von nur einem Jahr nahm der Zahlungsverzug um über 5 Tage zu.
Die Zahl der Firmenpleiten klettert auf einen neuen Höchststand. In den ersten fünf Monaten diesen Jahres meldeten 1984 Firmen Konkurs. Damit wird erstmals der bisherige Pleiterekord aus dem Jahr 2004 egalisiert.
Die Firmen zahlen ihre Rechnungen immer später. Dies zeigt die aktuelle Studie zum Zahlungsverhalten der Wirtschaftsauskunftei D&B – Dun & Bradstreet. Im ersten Halbjahr 2008 zahlten die Firmen ihre Rechnungen im Schnitt 15 Tage zu spät. 2007 lag der Zahlungsverzug noch bei 11,8 Tagen. Die markante Verschlechterung der Zahlungsmoral stellt die Firmen in den nächsten Monaten vor neue, jedoch altbekannte Herausforderungen: Der Mahnaufwand nimmt wieder zu, die Liquidität sinkt und als Folge davon steigt auch das Risiko von Zahlungsausfällen.