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Immer mehr ganz junge und über 60-jährige Menschen gehen Pleite |

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12.06.2008
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Jeder fünfte Privatkonkurs |

Auch in den ersten fünf Monaten diesen Jahres ist die Zahl der Konkurse von ganz jungen und älteren, über 60-jährigen Menschen, weiter angestiegen. Jede fünfte Privatpleite betrifft inzwischen einen unter 30-jährigen oder einen über 60-jährigen Menschen. Damit hat sich der Anteil der Konkurse von jungen und älteren Menschen in den letzten acht Jahren mehr als verdoppelt. In den Monaten Januar bis Mai 2008 lag die Zahl der Privatkonkurse von Menschen, die das 60igste Altersjahr überschritten haben, bereits bei 109, im Vorjahr waren es erst 92 und im Jahr 2006 noch weniger. Stärker steigt die Zahl der Pleiten nur noch bei den unter 30-Jährigen. In den ersten fünf Monaten diesen Jahres lag die Zuwachsrate bei über 26%, im Vorjahr gar bei über 37%. |
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Doch wo liegen die Gründe für diese Entwicklung? Viele ältere alleinstehende Menschen müssen nur mit der AHV und mit Ergänzungsleistungen auskommen. Gerade in Städten übersteigen so die effektiven Kosten häufig das monatliche Einkommen. Den finanziell notwendigen Gang zum Sozialamt lehnen jedoch gerade die älteren Menschen aus falschem Stolz und Verletztheit ab. Die Armutsfalle schnappt zu. |
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Der Start in eine typische Schuldnerkarriere |

Bei den ganz Jungen dürften andere Gründe für den Start einer Schuldnerkarriere verantwortlich sein. Credita hat in Zusammenarbeit mit D&B 2510 Betreibungsauskünfte von unter 30-jährigen Menschen aus den Monaten Januar und Februar 2008 ausgewertet. An erster Stelle stehen dabei offene Handyrechnungen, an zweiter Stelle unbezahlte Leasingraten und an dritter Stelle offene Kreditkartenrechnungen. |
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Konkurs das Ende des Leidens – weit gefehlt! |

Junge Menschen glauben irrtümlicherweise meist, dass sie sich mit dem Konkurs aller Schulden entledigen können. Doch weit gefehlt. Für viele ist es nicht nur ein schlechter Start ins Berufsleben, sondern auch der Beginn einer typischen Schuldnerkarriere. Denn mit dem Verlustschein bleiben die Schulden bestehen – ganze 20 Jahre lang. Immer dann, wenn der Schuldner wieder zu neuem Vermögen gekommen ist, kommt der Verlustscheingläubiger und macht seine Forderung geltend. Gerade bei jungen Menschen stehen die Chancen gut, dass die Zeit für den Gläubiger arbeitet und er irgendwann zu seinem Geld kommt. |
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Wichtig: Richtige und effektive Verlustscheinbewirtschaftung ist das A und O |

Doch wie soll der Gläubiger wissen, ob der Schuldner zu neuem Vermögen gekommen ist? Um dies zu erfahren, braucht es nicht nur gute Datenbanken und Informationsquellen, sondern auch eine laufende systematische Überwachung. Für Gläubiger lohnt sich in der Regel nicht, dies selbst zu übernehmen, da schlicht und einfach der Aufwand zu gross ist. Inkassofirmen, wie beispielsweise die Credita, übernehmen diese Arbeit und zwar auf reiner Erfolgsbasis. Sie zahlen Nichts. Nur wenn der Verlustschein erfolgreich zu Geld gemacht werden konnte, erhält die Credita einen Teil des Erlöses. |
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Wollen Sie dazu mehr erfahren?
Gerne steht Ihnen unser Verlustscheinexperte Markus Merz für Fragen zur Verfügung.
Telefon: 041 723 34 00
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